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Bälle

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Bälle: Von Gymnastikball bis zu Therapiebällen

Für Therapie geeignete Bälle sind speziell entwickelte Bälle aus Material wie Ruton, Schaumstoff, Naturkautschuk, Kork oder Leder, die in der Physiotherapie, im Fitness- und Gesundheitsbereich sowie für therapeutische Übungen eingesetzt werden. Sie können vielfältig genutzt werden, um die Stabilität, Beweglichkeit, Kraft und Balance des Körpers zu verbessern. Therapiebälle sind in verschiedenen Größen und Härtegraden erhältlich, um den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Nutzer gerecht zu werden.

Der Einsatz von Therapiebällen reicht von der Rehabilitation nach Verletzungen bis hin zur allgemeinen Fitnessförderung. Sie werden von Physiotherapeuten, Trainern und Gesundheitsexperten genutzt, um eine breite Palette von Zielen zu erreichen, einschließlich Schmerzlinderung, Muskelaufbau, Verbesserung der Körperhaltung und Förderung der Körperwahrnehmung. Aber auch Massage und Entspannung zur Stressreduktion gehören zu Maßnahmen, die beispielsweise Ergotherapeuten durch die Bälle erreichen.

Die vielfältigen Übungen, die mit Therapiebällen durchgeführt werden können, reichen von sitzenden oder liegenden Übungen bis hin zu komplexeren funktionellen Bewegungen. Durch die instabile Oberfläche von Gymnastikbällen beispielsweise werden tiefer liegende Muskelgruppen aktiviert, um das Gleichgewicht zu halten und die Stabilität zu gewährleisten. Dies kann dazu beitragen, Muskelschwächen oder Ungleichgewichte auszugleichen und die Koordination zu verbessern.

Bei welchen Problemen helfen Therapiebälle?

Bewegungseinschränkungen können über Wochen und Monate bestehen. Unbehandelt können sie chronisch werden und die Lebensqualität der Betroffenen Person dauerhaft einschränken. Besonders nach Unfällen und bei langanhaltenden Problemen ist eine Behandlung folglich notwendig. Diese sollte angemessen und wiederholt stattfinden, um die Fähigkeiten des Körpers schonend aufzubauen.

Faszien spielen eine bedeutsame Rolle im Kontext von Therapiebällen und deren Anwendung. Faszien sind das kollagenreiche, bindegewebige Netzwerk im Körper, das Muskeln, Knochen, Organe und andere Gewebe umgibt und miteinander verbindet. Sie dienen als Stützstruktur und ermöglichen die reibungslose Bewegung der verschiedenen Körperkomponenten. Sind Faszien verklebt oder verhärtet, spüren Betroffene das durch schmerzhafte Verspannungen und eingeschränkte Beweglichkeit. Hier können Übungen mit Bällen helfen, wieder beweglicher und entspannter zu werden. Das Lösen verklebter Faszien führt zudem zu einer Linderung der Schmerzen, die die vorher verspannten Körperstellen verursacht haben.

Auch nach operativen Eingriffen oder während der Rehabilitation nach Unfällen bieten die verschiedenen Ball-Arten die Möglichkeit durch eine präzise Abstimmung auf die Bedürfnisse der betroffenen Person bei der Heilung zu unterstützen.

Welche Arten Bälle gibt es?

Es gibt verschiedene Arten von Bällen, die für therapeutische Maßnahmen oder Sport geeignet sind und sich in Größe, Material und Verwendungszweck unterscheiden. Neben denn allgemein bekannten Bällen für Mannschaftssportarten (Fußball, Volleyball, Basketball etc.) sind die gängigsten Varianten:

  • Standard Gymnastikbälle: Diese sind in verschiedenen Größen erhältlich und eignen sich gut für eine Vielzahl von Übungen, von Core-Training bis zur Verbesserung der Körperhaltung.
  • Faszienbälle: Diese kleinen Bälle sind ideal zur gezielten Massage und Entspannung der Faszien, was zur Linderung von Verspannungen beiträgt.
  • Hand-Therapiebälle: Speziell für die Stärkung der Hände und Finger entwickelt, sind diese Bälle ideal für die Rehabilitation nach Verletzungen oder für die Verbesserung der Griffkraft.

Gymnastikball
Der Gymnastikball, auch als Physioball oder Swiss Ball bekannt, ist einer der vielseitigsten und am weitesten verbreiteten Therapiebälle. Er besteht aus strapazierfähigem PVC-Material oder Ruton und ist in verschiedenen Größen erhältlich. Der Gymnastikball wird häufig für Übungen zur Verbesserung der Balance, Stabilität und Körperkraft eingesetzt. Er bietet eine instabile Oberfläche, die dazu beiträgt, die Muskulatur zu aktivieren und das Gleichgewicht zu schulen. Schwangere Frauen nutzen ihn oft als bequeme Sitzgelegenheit, um Rückenschmerzen zu lindern und den Beckenboden zu stärken.

Therapieball weich
Der weiche Therapieball, auch als Softball oder Softgym-Ball bezeichnet, ist ähnlich wie ein herkömmlicher Gymnastikball, jedoch aus einem weicheren und flexibleren Material gefertigt. Dieser Ball eignet sich gut für Übungen, bei denen eine sanfte Unterstützung benötigt wird, wie etwa für ältere Menschen oder Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Durch seine nachgiebige Struktur ermöglicht der weiche Therapieball eine schonende Bewegungsführung und ist ideal für Rehabilitationsübungen.

Therapiebälle für Hände
Diese speziellen Therapiebälle sind darauf ausgerichtet, die Stärke und Beweglichkeit der Hände und Finger zu verbessern. Sie sind in verschiedenen Härtegraden erhältlich und können für Handmassagen, Dehnübungen und zur Kräftigung der Griffkraft verwendet werden. Menschen, die an Handverletzungen leiden oder ihre Fingerfertigkeit steigern möchten, können von der Verwendung dieser Therapiebälle profitieren.

Medizinball
Ein Medizinball ist zwar nicht im engeren Sinne ein klassischer Therapieball, jedoch verdient er eine Erwähnung aufgrund seiner vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Der Medizinball ist ein schwerer, meist mit Sand oder Gel gefüllter Ball, der für Kraft- und Widerstandsübungen genutzt wird. In der Therapie kann er eingesetzt werden, um die Muskulatur zu stärken, die Koordination zu verbessern und funktionelle Bewegungsmuster zu fördern.

Igelball
Der Igelball, auch Noppenball genannt, ist ein kleiner, gummiartiger Ball mit sanften Noppen auf der Oberfläche. Er wird oft für Massagen und zur Förderung der Durchblutung verwendet. Durch das Rollen des Igelballs über die Haut können Verspannungen gelöst und die Muskulatur stimuliert werden. Der Igelball ist besonders bei der Massage von Faszien und zur Entspannung der Muskulatur beliebt.

Faszienball
Übungen mit einem Faszienball fördern die Durchblutung der Muskeln, wodurch Verspannungen gelöst und Verklebungen sowie Verhärtungen des Bindegewebes entgegengewirkt wird. In der Folge werden die Muskeln und damit der ganze Körper beweglicher. Ein Faszienball erreicht auch Körperpartien, die sonst nur schwer erreicht werden, beispielsweise die Fußgewölbe oder den Nacken.

Diese verschiedenen Arten von Therapiebällen bieten jeweils spezifische Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten. Je nach deinen individuellen Bedürfnissen und Zielen kannst du den am besten geeigneten Therapieball auswählen, um deine körperliche Gesundheit und Fitness zu fördern.

Achtung:

Wer an der Wirbelsäule operiert wurde und dabei Wirbelkörper fixiert wurden oder wer unter Wirbelgleiten leidet, sollte vor der Nutzung von Faszienbällen mit seinem Arzt sprechen.

Was ist Ball Therapie?

Ball Therapie, auch als Ballübungen oder Übungen mit Ball bekannt, bezieht sich auf eine Trainingsmethode, bei der Therapiebälle zur Verbesserung der Stabilität, Stärke und Beweglichkeit eingesetzt werden. Diese Übungen zielen darauf ab, den Körper auf eine instabile Unterlage zu bringen, was eine erhöhte muskuläre Aktivierung erfordert und gleichzeitig die Körperkerne stabilisiert.

Was trainiert ein Therapieball?

Gesäß und Beckenboden Effektiv bei Rückenschmerzen Verspannungen loswerden

Welche Therapieball Größe passt zu mir?

Die Größe des Therapieballs hängt von deiner Körpergröße ab. Eine grobe Faustregel besagt, dass die Beine im Sitzen im rechten Winkel stehen sollten, wenn du auf dem Ball sitzt. Hier sind einige Beispiele für Ballgrößen und passende Körpergrößen:

  • 45 cm Ball: Geeignet für Personen bis zu 150 cm Körpergröße.
  • 55 cm Ball: Passend für Personen zwischen 150 cm und 165 cm.
  • 65 cm Ball: Empfohlen für Personen zwischen 165 cm und 180 cm.
  • 75 cm Ball: Ideal für Personen über 180 cm.

Gymnastikball aufpumpen: Wieviel und mit was?

Die genaue Menge Luft, die du in deinen Gymnastikball pumpen solltest, hängt von der Größe des Balls ab. In der Regel ist es ratsam, den Ball so aufzupumpen, dass er leicht nachgibt, wenn du auf ihm sitzt. Verwende eine Ballpumpe oder eine elektrische Luftpumpe, um den Prozess zu erleichtern.

Gymnastikball für Schwangere: Unterstützung während der Schwangerschaft und nach der Geburt

Die Verwendung eines Gymnastikballs während der Schwangerschaft kann eine wertvolle Ergänzung für werdende Mütter sein. Ein Gymnastikball bietet nicht nur eine bequeme Sitzgelegenheit, sondern kann auch dazu beitragen, Beschwerden zu lindern, die Durchblutung zu verbessern und die Vorbereitung auf die Geburt zu unterstützen. Hier ist eine detaillierte Erklärung, wann und wie ein Gymnastikball während der Schwangerschaft und nach der Geburt genutzt werden kann:

Ab wann Gymnastikball in der Schwangerschaft?

Die Verwendung eines Gymnastikballs während der Schwangerschaft kann in den meisten Fällen ab dem ersten Trimester beginnen. Es ist jedoch ratsam, vorher Rücksprache mit einem Arzt oder einer Hebamme zu halten, um sicherzustellen, dass es keine medizinischen Bedenken gibt.

Der Gymnastikball kann während der gesamten Schwangerschaftsdauer verwendet werden, abhängig von den individuellen Bedürfnissen und dem Komfort der werdenden Mutter. In den frühen Stadien der Schwangerschaft kann der Ball dazu beitragen, den Rücken zu entlasten und die Körperhaltung zu verbessern. Während der Fortschritt der Schwangerschaft kann der Ball für sanfte Dehnungen, leichte Übungen und zur Linderung von Rückenschmerzen genutzt werden.

Vorteile der Verwendung eines Gymnastikballs während der Schwangerschaft

Rückenschmerzlinderung: Der Gymnastikball ermöglicht es, das Gewicht gleichmäßig zu verteilen und die Belastung der Wirbelsäule zu reduzieren, was zur Linderung von Rückenschmerzen beitragen kann.

Beckenboden-Training: Das Sitzen auf dem Ball fördert ein sanftes Training des Beckenbodens, was während der Schwangerschaft und nach der Geburt wichtig ist.

Geburtsvorbereitung: Durch Übungen auf dem Gymnastikball können die Muskeln gestärkt werden, die bei der Geburt eine wichtige Rolle spielen, insbesondere die Bauch- und Beckenbodenmuskulatur.

Entspannung: Der Ball kann als bequeme Sitzgelegenheit dienen und zur Entspannung beitragen.

Gymnastikball nach Geburt:

Nach der Geburt kann der Gymnastikball weiterhin von Nutzen sein, insbesondere bei der postpartalen Erholung und beim sanften Wiedereinstieg in körperliche Aktivitäten. Hier sind einige Möglichkeiten, wie der Ball nach der Geburt verwendet werden kann:

Beckenbodentraining: Der Gymnastikball kann bei der Wiederherstellung der Beckenbodenmuskulatur nach der Geburt helfen, was insbesondere für Frauen nach einer vaginalen Geburt wichtig ist.

Rückentraining: Der Ball kann verwendet werden, um den Rücken sanft zu stärken und Haltungsschäden, die während der Schwangerschaft auftreten können, entgegenzuwirken.

Entspannung und Massage: Der Ball kann als Unterstützung für Entspannungs- und Dehnungsübungen dienen. Er kann auch für sanfte Massagen zur Linderung von Verspannungen verwendet werden.

Babybewegung: Der Ball kann verwendet werden, um das Baby sanft zu wiegen oder ihn in die Übungen einzubeziehen, was eine spielerische Interaktion schafft. Beachten Sie dabei unbedingt das Alter des Babys und seine körperliche Verfassung. Sprechen Sie vor den ersten Übungen immer erst mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Arzt!

Es ist wichtig zu beachten, dass jede Frau unterschiedlich ist und die Verwendung eines Gymnastikballs nach der Geburt von individuellen Umständen abhängt. In den ersten Wochen nach der Geburt sollte die körperliche Aktivität langsam und vorsichtig gesteigert werden. Beginnen Sie frühestens nach 2 Wochen mit der Rückbildung und sprechen Sie mit einem Arzt oder einer Hebamme, bevor Sie mit den Übungen beginnen.

Ein Gymnastikball kann während der Schwangerschaft und nach der Geburt folglich eine wertvolle Ressource sein, um körperliche Beschwerden zu lindern, die Erholung zu unterstützen und spielerische Zeit mit dem Baby zu verbringen.

Wann platzt ein Gymnastikball?

Gymnastikbälle sind in der Regel robust und widerstandsfähig, aber es besteht immer eine geringe Möglichkeit, dass sie platzen könnten. Vermeiden SIe scharfe Gegenstände oder raue Oberflächen, die den Ball beschädigen könnten. Achten Sie zudem darauf, den Ball nicht übermäßig aufzupumpen, da dies das Risiko des Platzens erhöhen kann.

Es gibt auch Bälle, die nicht platzen, sondern gesondert gesichert sind. Diese Bälle sind durch ihre besondere Konzeption sehr stabil und verlieren bei Beschädigungen nur langsam Luft anstatt zu platzen, sodass die Verletzungsgefahr verringert wird.

Was kostet ein Therapieball?

Die Kosten für einen Therapieball können je nach Marke, Qualität und Größe variieren. Bei Protasio starten die Preise schon ab 1,90 Euro für einen Igelball, ein Medizinball kostet 55 Euro. Investiere in einen hochwertigen Ball, um sicherzustellen, dass er langlebig ist und deinen Bedürfnissen gerecht wird.